CEJN-Mehrfachkupplungen im Einsatz bei Gestamp HardTech

Gestamp HardTech ist ein solides, praxisorientiertes und gleichzeitig äußerst fortschrittliches Unternehmen im nordschwedischen Luleå, das im Bereich Presshärten tätig ist. Dazu gehört die Produktion von Presswerkzeugen und das Stanzen von Metallteilen mit großen Pressen. Wenn ein Werkzeug an der Presse montiert wird, müssen zahlreiche Verbindungen für verschiedene Medien hergestellt werden. Um diesen Anschlussvorgang zu vereinfachen, setzt Gestamp eine Mehrfachkupplung von CEJN ein.

GESTAMP HARDTECH hat mit 40 Jahren in der Branche eine lange Tradition beim Presshärten. Diese Erfahrung hat zu einem umfangreichen Know-how auf dem Gebiet von Berechnungen und Toleranzen geführt, das sich so leicht nicht ein zweites Mal findet. Zu Beginn wurden recht einfache Komponenten produziert, z. B. Stoßstangen für die Autoindustrie, die kaltgestanzt wurden. Als wegen der Umweltanforderungen die Nachfrage nach leichteren Teilen zunahm, war Gestamp HardTech mehrere Schritte voraus. Heute produziert das Unternehmen Metallteile für Fahrzeugkarosserien und Fahrgestelle sowie Formwerkzeuge. „Der Trend geht immer mehr zu größeren und komplexeren Komponenten, die mehrere verschiedene Technologien erfordern“, erklärt hierzu Hans Larsson, Manager für Werkzeugkonstruktion und -entwicklung am Hauptsitz von Gestamp HardTech in Schweden.

PRESSHÄRTEN ist heute eine der fortschrittlichsten Lösungen für leichte Strukturen von Fahrzeugkarosserien. So werden z. B. Rohlinge aus Stahl auf die Bearbeitungstemperatur erwärmt, in der Presse geformt und rasch wieder abgekühlt, wobei das Material bearbeitet und gehärtet wird. Einige Komponenten benötigen verschiedene Eigenschaften, z. B. weiche und harte Bereiche. Dafür ist eine Kombination aus Heiß- und Kaltstanzen erforderlich, um das Crash-Verhalten der Komponente zu steuern. Die Herausforderung liegt hierbei darin, Risse in den harten Bereichen zu vermeiden.

„Die Zusammenarbeit hat dank der hohen Kompetenz und der schnellen Reaktion von CEJN sehr gut funktioniert.“
– Hans Larsson, Manager für Werkzeugkonstruktion und -entwicklung, GESTAMP

ZUSAMMENARBEIT MIT CEJN. Vor der Zusammenarbeit mit CEJN wurde bei der Montage eines Werkzeugs in der Presse eine Reihe einzelner Verbindungen von Hand hergestellt. „Das war eine zeitraubende, harte und schmutzige Arbeit“, so Hans Larsson. Bei Gestamp hatte man beschlossen, nach einer anderen Lösung zu suchen, und wandte sich an CEJN. Schon bei der ersten Begegnung mit CEJN wurde sofort klar, wie gut es ist, keine Sprachbarriere zu haben. „Bei CEJN hat man uns sofort verstanden und in weniger als drei Monaten hatten wir die gesuchte Lösung“, erklärt er.
Die Lösung ist eine Mehrfachkupplung, die Presse und Werkzeug automatisch mit fünf Anschlüssen für Hydraulik, Kühlwasser und Druckluft verbindet. „Die Verbindung wird automatisch hergestellt und die Lösung funktioniert ausgezeichnet. Das ist eine enorme Verbesserung, da sich der Bediener nicht mehr mit den ganzen Kupplungen herumschlagen muss. Das spart Zeit und Geld“, erklärt Christer Allard, Werkzeugingenieur. Er fährt fort: „Alle Werkzeuge, die wir für unsere neuen Pressen herstellen, haben die CEJN-Mehrfachkupplung.“
Laut Gestamp ist die Qualität des Produkts optimal, da es die Lebensdauer der Werkzeuge, die etwa 7 Jahre beträgt, übertrifft. Während des Einsatzes ist eine Verbesserung an der Kupplung vorgenommen worden, die ein Vertauschen der Anschlüsse verhindert, das sogenannte Poka Yoke. „Die Zusammenarbeit hat dank der hohen Kompetenz und der schnellen Reaktion von CEJN sehr gut funktioniert“, sagt Hans Larsson.

1. CEJN-Mehrfachkupplung am Werkzeug. 2. Werkzeug in der Presse im Betrieb. 3. Gestanzte Komponenten aus der Presse. 4. Werkzeugingenieur Christer Allard zeigt stolz ein Karosserieteil, das mit einer Kombination von Techniken hergestellt worden ist. Die roten Bereiche sind hart und die blauen Bereiche sind weich und können vom Kunden bearbeitet werden.

2017-09-19